Neuigkeiten

Hier findet ihr alle unsere (Status-)Meldungen in der Übersicht.

Sea-Watch 5 fordert sofortigen sicheren Hafen für 84 Gerettete

Nach der Rettung von 93 Menschen in Seenot in internationalen Gewässern am 15. März sowie der medizinischen Evakuierung von neun Überlebenden nach Italien — darunter ein zweijähriges Kind in lebensbedrohlichem Zustand — sucht das Rettungsschiff Sea-Watch 5 derzeit mit 84 Überlebenden an Bord Schutz vor der Küste Siziliens. Schwere Wetterbedingungen in der Straße von Sizilien,…

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Nach Evakuierung einer Zweijährigen: Italien zwingt Sea-Watch 5 in über 1.100 km entfernten Hafen

Am 15. März 2026 rettete die Sea-Watch 5 Crew 93 Menschen in Seenot in internationalem Gewässer, darunter schwangere Frauen, Kinder und unbegleitete Minderjährige. Neun gerettete Personen mussten noch in derselben Nacht durch die italienische Küstenwache evakuiert werden, darunter ein zweijähriges Kind in lebensbedrohlichem Zustand. Aktuell ist die Sea-Watch 5 auf dem Weg in den zugewiesenen…

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Niederlage für den Innenminister: Italienische Regierung muss 76.000€ Schadensersatz an Sea-Watch zahlen

Palermo / Rom / Berlin – Binnen weniger Tage bestätigen zwei wegweisende Urteile den Kurs der zivilen Seenotrettung – und weisen die ultrarechte italienische Regierung in die Schranken. Diese plant derzeit eine Neuauflage ihrer Politik der geschlossenen Häfen von 2018. Ebenjener Politik gegen die Carola Rackete 2019 rebellierte und für die Italien gerade zu einer…

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Sea-Watch Factsheet Juli bis Dezember 2025

Dieses Factsheet bietet eine Zusammenfassung der politischen Entwicklungen und operativen Updates zu unseren Schiffen und Flugzeugen von Juli bis Dezember 2025. Vollständigen Bericht herunterladen 1. Politische Entwicklungen Italienische Behörden halten NGO-Flugzeuge fest und legen die zivile Beobachtung über dem zentralen Mittelmeer lahm Über 60 Gewaltvorfälle auf See – dennoch traf sich die EU mit libyschen…

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Geflüchtete in Seenot bald „Terroristen“? Italiens neues Sicherheitsgesetz

Berlin, 12. Februar 2026 – Nach öffentlichen Ankündigungen vom 11. Februar 2026 plant die italienische Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni den dritten Teil ihres sogenannten „Sicherheitspakets“. Den bisher bekannten Plänen zufolge könnten die vorgesehenen Maßnahmen darauf abzielen, faktisch eine Seeblockade gegen die zivile Seenotrettung im zentralen Mittelmeer wieder einzuführen. Nach bisherigen Informationen eine geplante Regelung,…

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Gemeinsame Erklärung: Ablehnung der EU-weiten Liste “sicherer Herkunftsländer” – Tunesien ist kein sicheres Land

Im Vorfeld der Abstimmung im Europäischen Parlament am 10. Februar fordern wir, die unterzeichnenden Organisationen, die Mitglieder des Europäischen Parlaments nachdrücklich auf, die vorgeschlagene EU-weite Liste der sogenannten “sicheren Herkunftsländer” abzulehnen. Diese Liste dient dazu, den Zugang zu Schutz zu verweigern und Gewalt und Verfolgung in diesen Ländern zu legitimieren. Man kann ein Land nicht…

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Sea-Watch 5 festgesetzt: Einschüchterung auf See, Repression an Land

Nach der Rettung von 18 Personen aus Seenot in internationalen Gewässern am 24. Januar 2026, setzen italienische Behörden das deutsche Rettungsschiff Sea-Watch 5 für 15 Tage fest und erteilen der Orgnisation Sea-Watch eine finanzielle Strafe von 7.500€. Die italienischen Behörden begründen die Festsetzung des Schiffes mit der Verweigerung der Rettungsorganisation libysche Milizen wie die sogenannte…

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Kritik an IRINI-Mandat: Bundesregierung unterstützt libysche Milizen

Berlin, 14. November 2025 – Der Deutscher Bundestag hat gestern die Verlängerung des Mandats für die EU-Marinemission EUNAVFOR MED IRINI beschlossen. In dem erneuerten Mandat wird die Unterstützung und Ausbildung der sogenannten libyschen Küstenwache nicht mehr ausgeschlossen. Dies war seit 2022 der Fall. 13 deutsche Seenotrettungsorganisationen und unterstützende Organisationen verurteilen das Vorhaben der deutschen Bundesregierung,…

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