Neuigkeiten

Hier findet ihr alle unsere (Status-)Meldungen in der Übersicht.

Geflüchtete in Seenot bald „Terroristen“? Italiens neues Sicherheitsgesetz

Berlin, 12. Februar 2026 – Nach öffentlichen Ankündigungen vom 11. Februar 2026 plant  die italienische Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni den dritten Teil ihres sogenannten „Sicherheitspakets“. Den bisher bekannten Plänen zufolge könnten die vorgesehenen Maßnahmen darauf abzielen, faktisch eine Seeblockade gegen die zivile Seenotrettung im zentralen Mittelmeer wieder einzuführen. Nach bisherigen Informationen eine geplante Regelung,…

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Gedenkkundgebung: 4.600 Kerzen gegen das Sterben #SafePassage

In tiefer Trauer wollen wir all derer gedenken, die wir in diesem Jahr nicht aus Seenot retten konnten. 2016 markiert einen traurigen Rekord: Die Internationale Organisation für Migration zählt 4.699 Geflüchtete und Migrant*innen, die im Mittelmeer umgekommen sind oder vermisst werden (Stand 30. November). So viele Menschen sind noch nie vor den Küsten Europas ertrunken.…

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Fünf Tote von Sea-Watch-Flugzeug entdeckt

Bei ihren gestrigen Aufklärungsflügen über das zentrale Mittelmeer entdeckte die Besatzung des Sea-Watch-Flugzeugs Seabird 1 die Leichen von fünf Menschen, die in internationalen Gewässern vor der libyschen Küste trieben. Bei der Suche nach weiteren Leichen hielt sich eine bewaffnete libysche Miliz mit einem von Italien finanzierten Patrouillenboot in der Nähe einer der Leichen auf, ignorierte aber die Funksprüche…

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Fünf Menschen vermisst nach EU-unterstütztem Pull-Back-Versuch

Am Freitag war die Sea-Watch 3 an der Rettung von mehr als 400 Personen von drei Schlauchbooten in Seenot beteiligt. Einmal mehr gefährdete die EU-finanzierte, sogenannte Libyschen Küstenwache (LYCG) die Rettungsaktion und stürzte eine kontrollierbare Rettungssituation in ein tödliches Chaos. Mit bereits 157 Menschen aus einer vorangegangenen Rettungsaktion an Bord, startete die Sea-Watch 3 am…

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Freiheit für Homayoun

Seit drei Jahren sitzt Homayoun Sabetara unschuldig in Griechenland im Gefängnis. Auf seiner Flucht wurde er gezwungen, das Fluchtauto zu steuern. Dafür hat ihn ein Gericht in Thessaloniki unter dem Vorwand “Schleusung” zu 18 Jahren Haft verurteilt. Vor seinem Berufungsprozess am 24.9. fordern 70 zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter Leave No One Behind, Sea-Watch und borderline-europe, seine…

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