Status-Update 15.12.2015: Drei Boote trotz hoher Wellen
Heute insgesamt 3 Boote unter der Aufsicht von Sea-Watch. Morgens recht hohe Wellen. Trotzdem fanden wir nach nur 5 Minuten das erste Boot: Überfüllt und vollgelaufen mit Wasser.
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Heute insgesamt 3 Boote unter der Aufsicht von Sea-Watch. Morgens recht hohe Wellen. Trotzdem fanden wir nach nur 5 Minuten das erste Boot: Überfüllt und vollgelaufen mit Wasser.
„Starfish“ hilft jeden Tag durchschnittlich 2.000 Menschen in der von ihnen betriebenen Durchgangsstation OXI. Seit November 2014 kommen jeden Tag Flüchtlinge auf Lesbos an: Sie benötigen Ersthilfe, Beistand, Essen, Kleidung, Decken – Zuversicht.
[youtube id=“zDvX8GprCFw“ align=“right“ mode=“lazyload-lightbox“ autoplay=“no“ grow=“yes“] Wegen anhaltender guter Wetterbedingungen waren erneut viele Boote nach Lesbos unterwegs. Drei davon haben wir begleitet. Ein Boot war mit 50 Menschen so überfüllt, dass es bei unserer Ankunft bereits mit Wasser vollgelaufen war.
DetailsEs ist stockdunkel, wir hören das Rattern eines Bootsmotors, das langsam lauter wird. Erst kurz bevor es wenige Meter an uns vorbeifährt, sehen wir das überfüllte schwarze Schlauchboot.
Gestern Nacht gegen 1:45 Uhr MEZ hat die “Sea-Watch” auf Lampedusa angelegt: Ca. 3.000 Seemeilen liegen hinter der Überführungscrew. Es war ein eindrucksvoller, bewegender Augenblick – der von Demut und (Selbst-)Achtung vor dem, was vor uns steht, getragen wurde.
[youtube id=“JGicTfkdr70″] Wie jeden Tag sind auch heute wieder viele Flüchtlingsboote auf Lesbos angekommen. Die Boote müssen von Freiwilligen sicher an Land begleitet werden, da ein Großteil der Küste aus gefährlichen Klippen und Steinen besteht, an denen die Gummiboote in Gefahr geraten. Alle Einsatzkräfte waren arbeitstechnisch ausgelastet.
DetailsEntschuldigt die zeitliche Verzögerung – hier aber nun das Update zu Törn 6. Im Hinblick auf die geplante Militäroperation der Bundesregierung bzw. EUNAVFOR Med., mit Waffengewalt gegen Schlepper und somit auch gegen Geflüchtete auf den Booten vorzugehen, haben wir große Bedenken. Harald Höppner zur Bekanntgabe der eventuell bevorstehenden, in unseren Augen nicht zu verantwortenden Maßnahmen:…
DetailsAufregende Wochen liegen hinter uns. Viele positive Ereignisse und wichtige Schritte, die von den negativen Berichten aus dem Mittelmeer überschattet wurden.