Nach Evakuierung einer Zweijährigen: Italien zwingt Sea-Watch 5 in über 1.100 km entfernten Hafen

Am 15. März 2026 rettete die Sea-Watch 5 Crew 93 Menschen in Seenot in internationalem Gewässer, darunter schwangere Frauen, Kinder und unbegleitete Minderjährige. Neun gerettete Personen mussten noch in derselben Nacht durch die italienische Küstenwache evakuiert werden, darunter ein zweijähriges Kind in lebensbedrohlichem Zustand. Aktuell ist die Sea-Watch 5 auf dem Weg in den zugewiesenen…

Niederlage für den Innenminister: Italienische Regierung muss 76.000€ Schadensersatz an Sea-Watch zahlen

Palermo / Rom / Berlin – Binnen weniger Tage bestätigen zwei wegweisende Urteile den Kurs der zivilen Seenotrettung – und weisen die ultrarechte italienische Regierung in die Schranken. Diese plant derzeit eine Neuauflage ihrer Politik der geschlossenen Häfen von 2018. Ebenjener Politik gegen die Carola Rackete 2019 rebellierte und für die Italien gerade zu einer…

Sea-Watch 5 festgesetzt: Einschüchterung auf See, Repression an Land

Nach der Rettung von 18 Personen aus Seenot in internationalen Gewässern am 24. Januar 2026, setzen italienische Behörden das deutsche Rettungsschiff Sea-Watch 5 für 15 Tage fest und erteilen der Orgnisation Sea-Watch eine finanzielle Strafe von 7.500€. Die italienischen Behörden begründen die Festsetzung des Schiffes mit der Verweigerung der Rettungsorganisation libysche Milizen wie die sogenannte…

Kritik an IRINI-Mandat: Bundesregierung unterstützt libysche Milizen

Berlin, 14. November 2025 – Der Deutscher Bundestag hat gestern die Verlängerung des Mandats für die EU-Marinemission EUNAVFOR MED IRINI beschlossen. In dem erneuerten Mandat wird die Unterstützung und Ausbildung der sogenannten libyschen Küstenwache nicht mehr ausgeschlossen. Dies war seit 2022 der Fall. 13 deutsche Seenotrettungsorganisationen und unterstützende Organisationen verurteilen das Vorhaben der deutschen Bundesregierung,…

Seenotrettungsorganisationen stellen Kommunikation mit libyscher Seenotrettungsleitstelle ein

Brüssel, 5. November 2025: Nach Jahren zunehmender Menschenrechtsverletzungen durch die sogenannte libysche Küstenwache im Mittelmeer ziehen 13 Seenotrettungsorganisationen eine klare Konsequenz: Sie gründen ein neues Bündnis und stellen ihre operative Kommunikation mit der sogenannten Seenotrettungsleitstelle in Tripolis, Libyen, ein. Mit diesem Schritt weisen die Organisationen den wachsenden Druck der EU und des Mitgliedstaats Italien zurück,…