Sea-Watch Rettungsschiff Aurora festgesetzt

Nach der Rettung von 70 Personen in internationalen Gewässern am 14. Juli setzen italienische Behörden das deutsche Sea-Watch-Schiff Aurora für 20 Tage fest. Der heute von der Präfektur in Agrigent erteilte Erlass, besagt die Blockade des Schiffs trotz enger Kooperation mit den italienischen Behörden. Sea-Watch strebt rechtliche Schritte gegen die Blockade an. Mit der Aurora sind derzeit…

Fünf Tote von Sea-Watch-Flugzeug entdeckt

Bei ihren gestrigen Aufklärungsflügen über das zentrale Mittelmeer entdeckte die Besatzung des Sea-Watch-Flugzeugs Seabird 1 die Leichen von fünf Menschen, die in internationalen Gewässern vor der libyschen Küste trieben. Bei der Suche nach weiteren Leichen hielt sich eine bewaffnete libysche Miliz mit einem von Italien finanzierten Patrouillenboot in der Nähe einer der Leichen auf, ignorierte aber die Funksprüche…

Sea-Watch rettet 70 Menschen am Weltgeflüchtetentag

Am frühen Morgen des Weltgeflüchtetentag hat Sea-Watch 70 Menschen aus Seenot im Mittelmeer gerettet. Das jüngste Kind ist erst ein Jahr alt. Eine Person musste aufgrund ihres kritischen Gesundheitszustands medizinisch evakuiert werden. Mehrere andere leiden unter schweren Verbrennungen, Dehydrierung und Erschöpfung, nachdem sie laut eigenen Angaben mehr als 24 Stunden auf See waren. Giulia Messmer,…

Pressemitteilung: Offener Brief an SPD Mitglieder

Berlin, 28. April 2025 – Einen Tag vor dem Abstimmungsende des SPD Mitgliederentscheids, fordern 17 zivilgesellschaftliche Organisationen die SPD-Mitgliederbasis auf, den Koalitionsvertrag abzulehnen. Sie kritisieren den Vertrag als einen historischen Rückschritt für Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit sowie soziale Gerechtigkeit und fordern Nachverhandlungen. Die unterzeichnenden Organisationen fordern die SPD-Basis auf, gegen den Koalitionsvertrag und für Nachverhandlungen zu stimmen.…

Sea-Watch reicht Dienstaufsichtsbeschwerde gegen BAMF Präsident ein

Berlin, Dienstag, 8. April: Die deutsche Seenotrettungsorganisation Sea-Watch reicht Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Präsidenten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ein. Während der aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen forderte Hans-Eckhard Sommer am 31. März die Abschaffung des individuellen Rechts auf Asyl. Er verletzte somit gleich mehrere beamtenrechtliche Pflichten und erschütterte das Vertrauen von Antragstellenden in die Behörde. Bei…