War das fahrlässige Tötung? 11 Tote nach Schiffsunglück vor Malta

Am Sonntag, dem 7. Juni 2026, kamen bei einem Schiffsunglück im zentralen Mittelmeer, etwa 45 Seemeilen vor Malta innerhalb des maltesischen Such- und Rettungsgebiets, mindestens elf Menschen ums Leben. Berichten zufolge befanden sich rund 60 Menschen in Not. Als das Sea-Watch Beobachtungsflugzeug „Seabird 1“ am Ort des Geschehens eintraf, waren keine Überreste des Bootes mehr…

Neues Rettungsschiff Aurora 2: Sea-Watchs Antwort auf politische Blockaden ziviler Seenotrettung

Berlin/Lampedusa, 04.06.26 – Sea-Watch nimmt ein neues Rettungsschiff in Betrieb: Mit der Aurora 2 reagiert die Organisation auf die wiederholten Festsetzungen ziviler Rettungsschiffe durch die italienischen Behörden. Künftig kann Sea-Watch auch dann im Einsatz bleiben, wenn eines ihrer Schiffe blockiert wird. Während ein Schiff festgesetzt ist, steht das andere für Rettungseinsätze bereit. Die Strategie der…

41 Rettungsschiffe unter dem Piantedosi-Gesetz insgesamt 1.075 Tage festgesetzt

Seit Inkrafttreten des Piantedosi-Gesetzes am 2. Januar 2023 haben die italienischen Behörden gegen 41 zivile Rettungsschiffe Festsetzungsanordnungen für 1.075 Tage verhängt – das entspricht fast drei Jahren. Die Festsetzungen in italienischen Häfen haben verhindert, dass die Crews der Schiffe Menschen in Seenot im zentralen Mittelmeer helfen konnten, und somit zu den steigenden Todeszahlen maßgeblich beigetragen,…

EIL: Nach Angriff auf Sea-Watch 5, Italien leitet Ermittlungen gegen Kapitän ein

Samstag, 16. Mai – Italien hat strafrechtliche Ermittlungen gegen den Kapitän der Sea-Watch 5 wegen „Beihilfe zur unerlaubten Einreise” eingeleitet. Die Sea-Watch 5 war am Freitagmorgen gegen 11 Uhr mit 166 geretteten Personen an Bord im Hafen von Brindisi eingelaufen. Die Ermittlungen stellen eine absurde Eskalation dar: Anfang der Woche hatte ein Patrouillenboot der sogenannten…

Sea-Watch übt scharfe Kritik an EU-Reaktion nach Angriff auf Sea-Watch 5

13. Mai – In Reaktion auf den Angriff auf die Sea-Watch 5 am Montag, den 11. Mai 2026, erklärte die Europäische Kommission auf ihrer Pressekonferenz am Mittwoch, den 12. Mai 2026, die Zusammenarbeit der EU mit libyschen Akteuren diene der „Verhinderung von weiterer Gewalt“. Sea-Watch verurteilt diese Darstellung als groteske Verdrehung der Realität. Ohne die…