Sea-Watch wird Rettungs- & Beobachtungsmission auf Lesbos starten
Das neue Einsatzgebiet von Sea-Watch: Von Lesbos kann man das türkische Festland bereits sehen, dennoch kommen hier immer wieder Flüchtende ums Leben.
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Das neue Einsatzgebiet von Sea-Watch: Von Lesbos kann man das türkische Festland bereits sehen, dennoch kommen hier immer wieder Flüchtende ums Leben.
Diese Woche beginnt die bewaffnete Phase II der sogenannten Mission “Sophia” – besser bekannt auch als der Krieg der EU gegen die Schlepper. Bereits vergangene Woche stimmte der Bundestag dem Einsatz von bis zu 950 Soldaten zu. Die “Sea-Watch“ beginnt deshalb die Phase II einer Informationsoffensive zur Situation an Europas Seegrenzen.
DetailsGeschrieben von Harald Höppner Mit der Hilfe von vielen engagierten Helfern haben wir es innerhalb von 10 Monaten geschafft, eine Idee in die Tat umzusetzen: Wir haben in Holland ein Schiff gekauft, dieses mühsam in Hamburg umgebaut, es dann um ganz Europa herum bis nach Lampedusa gefahren, um von dort bis an die libyschen Hoheitsgewässer in…
DetailsSie unterstützen Menschen in schwierigen Lebenssituationen, stehen Angehörigen bei, die eine geliebte Person verloren haben, begleiten Einsatzkräfte nach ihrer Rückkehr aus Katastrophengebieten. Und – sie sind die unsichtbare Crew der “Sea-Watch“ – die „SbE Bundesvereinigung Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen e.V.“.
Wir sind am 19. April vom Hamburger Hafen in unsere Mission aufgebrochen, mit klaren Zielen vor den Augen: Menschenleben retten, Öffentlichkeit herstellen und für die Geschehnisse im Mittelmeer zu sensibilisieren, Druck auf Entscheidungsträger auszuüben und Nachahmer zu suchen.
Langsam nähert sich unsere erste, sehr erfolgreiche, aber auch Nerven aufreibende Rettungssaison auf dem Mittelmeer ihrem Ende. Niemand von uns hätte es, als wir im April in Hamburg aufbrachen, für möglich gehalten, dass wir am Ende der Saison über 2.000 Menschen gerettet haben werden.
Entschuldigt die zeitliche Verzögerung – hier aber nun das Update zu Törn 6. Im Hinblick auf die geplante Militäroperation der Bundesregierung bzw. EUNAVFOR Med., mit Waffengewalt gegen Schlepper und somit auch gegen Geflüchtete auf den Booten vorzugehen, haben wir große Bedenken. Harald Höppner zur Bekanntgabe der eventuell bevorstehenden, in unseren Augen nicht zu verantwortenden Maßnahmen:…
DetailsDie Crew an Bord, aber auch an Land wurde bestmöglich vorbereitet. Ingos Aussage „Wir werden in Situationen kommen, von denen wir uns wünschten, es würde sie nicht geben“ noch weit vor dem ersten Einsatz, prägt nun jede Crew-Einweisung.
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