Neuigkeiten

Hier findet ihr alle unsere (Status-)Meldungen in der Übersicht.

Niederländische Regierung knickt ein: Sea-Watch 3 auf dem Weg in planmäßigen Werftaufenthalt in Frankreich

Am Dienstag kündigte Sea-Watch an, ein Eilverfahren gegen die Blockade des Rettungsschiffes Sea-Watch 3 durch die niederländische Regierung anzustrengen. Zwei Minuten vor der gesetzten Frist, am Mittwoch, erlaubten die niederländischen Behörden dem Schiff daraufhin, zum geplanten Wartungsaufenthalt in einer französischen Werft zu fahren – und räumten damit ein, dass die vorangegangene Blockade rechtlich nicht zu…

Details

Sea-Watch 3 ist kein schwimmendes Hotel

Niederländische Behörden nutzen die Sicherheit Geflüchteter als Argument, um sie ertrinken zu lassen Um eines der letzten verbliebenen Rettungsschiffe im Mittelmeer auszuschalten, wenden die europäischen Regierungen zweierlei Maßstäbe an. Die niederländischen Behörden führen heute eine Inspektion der Eignung der Sea-Watch 3 durch, gerettete Menschen für längere Zeiträume aufzunehmen, obwohl ihre eigenen Rettungsschiffe diese unangemessene Forderung…

Details

Während Italien die Sea-Watch 3 im Hafen von Catania blockiert, führt laut UNO die Kriminalisierung der Seenotrettung zu Rekordtodesrate

Sea-Watch erfuhr heute aus den Medien, dass unser Schiff Sea-Watch 3, das gestern nach einer 10-tägigen Odyssee 47 Menschen in Catania angelandet hat, in Catania blockiert ist. Die Blockade des letzten verbliebenen Rettungsschiffes im Mittelmeer kommt nur wenige Tage nachdem die Vereinten Nationen die Kriminalisierung der Seerettung als Grund für die Rekordtodesrate im Mittelmeer festgestellt…

Details

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte verfügt Interimsmaßnahme gegen Italien – 47 Menschen auf Sea-Watch 3 brauchen eine Lösung

Nach einer Beschwerde von Überlebenden und Besatzungsmitgliedern des Rettungsschiffs Sea-Watch 3 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) eine Grundrechtsverletzung festgestellt und eine einstweilige Maßnahme verfügt. Am 11. Tag der rechtswidrigen Blockade vor Siracusa, Italien, erkennt Sea-Watch das Urteil an, muss aber darauf bestehen: Einstweilige Maßnahmen reichen nicht, was es braucht, ist eine Lösung. Der…

Details

Leuchtfeuer der Solidarität in Siracusa, Zynismus aus Rom: Sea-Watch 3 nach Siracusa eingeladen, aber von der Regierung gehindert.

Sieben Tage nach der Rettung von 47 Schiffbrüchigen vor der libyschen Küste ist das letzte verbliebene Rettungsschiff im zentralen Mittelmeer nun vor der Küste Siziliens blockiert, trotz verschiedener Städte, die einen sicheren Hafen boten. Am Donnerstag hatte der Bürgermeister der italienischen Stadt Siracusa – Francesco Italia – in Zusammenarbeit mit der lokalen Zivilgesellschaft den Hafen…

Details

Über 100 Tote, 47 Gerettete und ein Handelsschiff macht sich strafbar

Sea-Watch Vorsitzender Johannes Bayer: “Die EU gibt vor Menschenhandel zu bekämpfen, aber was ist es anderes als Menschenhandel, wenn Staaten tagelang über die Aufnahme von ein paar dutzend Flüchtende schachern und damit deren Leben akut gefährden?“ “Seenotrettung darf niemals von EU-Verhandlungen abhängig gemacht werden, Verteilungsfragen gehören an Land geklärt.” “Dieses Wochenende hat in 3 Akten…

Details

Sea-Watch rettet 47 aus der Seenot, während Europa über 100 Menschen ertrinken lässt.

Am Samstag hat die Sea-Watch 3 als Teil der Allianz #united4med 47 Menschen vor dem Ertrinken bewahrt, darunter acht unbegleitete Minderjährige. Weniger als 24 Stunden zuvor starben oder verschwanden über 100 schiffbrüchige Menschen, berichteten die einzigen drei Überlebenden, die von der italienischen Marine gerettet wurden. Die 47 Personen wurden in internationalen Gewässern nördlich von Zuwara,…

Details