In den frühen Morgenstunden des 29. September rettete die Crew des Rettungsschiffs Aurora der Seenotrettungsorganisation Sea-Watch 28 Menschen von einem schiffbrüchigen Schlauchboot und der Gasplattform Hasdrubal in internationalen Gewässern. Die Crew barg zudem zwei Leichen, darunter ein totes Kind. Aktuell wartet die Aurora auf die Zuweisung eines Hafens durch die italienischen Behörden. Sea-Watch fordert die sofortige Zuweisung des nächsten sicheren Hafens nach internationem Recht. Derzeit befindet sich das Rettungsschiff Aurora rund 150 Kilometer von der italienischen Insel Lampedusa entfernt.
Giulia Messmer, Sprecherin von Sea-Watch, kommentiert:
„Heute Morgen hat unsere Crew hat die Leiche eines Kindes geborgen. Eltern haben ihr Kind verloren, obwohl sie nichts anderes wollten, als es in Sicherheit zu bringen. Heute erleben wir die Grausamkeit europäischer Politik aus nächster Nähe. Wir fordern die sofortige Einrichtung eines europäischen Seenotrettungsprogramms, um das bewusste Sterbenlassen auf See zu beenden.“










