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Retten statt Reden

Hilf mit die Sea-Watch 3 in den Einsatz zu bringen

Finanziert: 61.4%

von 400.000,- €

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Kontoinhaber: Sea-Watch e.V.

Die Sea-Watch 3

Mit einem größeren und anpassungsfähigeren Schiff gegen die europäische Abschottungspolitik und das anhaltende Sterben im Mittelmeer! Helft uns, die Sea-Watch 3 in den Einsatz zu bringen, um den Menschen in Not zuverlässiger und angemessener zu helfen.

Die Sea-Watch 3 war bereits als Rettungsschiff für eine andere Organisation im Einsatz und ist für unsere Mission optimal ausgestattet und erprobt.

Vertreter*innen politischer Parteien und Institutionen innerhalb der Europäischen Union versuchen seit Monaten, die lebensrettende Arbeit der zivilen Rettungsschiffe zu behindern. Beispiele hierfür sind diffamierende Aussagen gegenüber NGOs, das Zurückziehen staatlicher Schiffe aus der Rettungszone oder der recht fragwürdige Verhaltenskodex. Doch was im Angesicht von erneut über 2000 Toten in diesem Jahr gebraucht wird, sind nicht mehr Regeln, sondern mehr Rettungskräfte! „In den letzten Wochen und Monaten mussten wir unsere Schiffe immer wieder überladen und hoffen, dass Unterstützung kommt. Crew und Gerettete kamen dabei oft an die Grenze ihrer Belastbarkeit“, berichtet unser Logistiker Welf Seyer. Im letzten Einsatz mussten rund 500 Menschen an Bord der 33m langen Sea- Watch 2 aufgenommen werden. Einsatzleiter Reinier Boere sagt hierzu: „Wir standen vor der Entscheidung: Überladen wir unser Schiff und nehmen die Menschen an Bord, oder lassen wir sie vor unseren Augen ertrinken. Das ist auf Dauer kein Zustand.“ Um die Sicherheit unserer Crew und der Geretteten nicht weiter zu gefährden, haben wir uns daher entschieden, ein weiteres, deutlich größeres und flexibleres Rettungsschiff in den Einsatz zu bringen. Die Sea-Watch 3 bietet mit 50m Länge und einer höheren Ausfallsicherheit die Garantie, bei Bootsunglücken schneller, sicherer und effizienter zu helfen. Vor allem aber können wir so deutlich mehr Menschen angemessen versorgen. Da die Politik keine humanitäre Lösung für die immer prekärere Situation auf dem Mittelmeer findet, liegt es weiterhin an uns, das Sterben auf dem Mittelmeer zu beenden. Das können wir nur mit Eurer Unterstützung. Helft uns bei der Finanzierung und Inbetriebnahme der Sea-Watch 3! Solange die Europäische Union die Unterstützung bei der Seenotrettung verweigert, bleibt die einzige Alternative, selbst die Rettungs- und Transportkapazitäten zu erhöhen, um mehr Menschen Sicherheit und Schutz zu gewähren.

Insgesamt benötigen wir 400.000 € um die Mission der Sea-Watch 3 zu finanzieren, zum Beispiel für:

  • 5 € Verpflegung einer Person an Bord pro Tag
  • 15 € Medizinische Behandlung von Verbrennungen und Verätzungen
  • 50 € Ausstattung von 50 Personen mit Rettungsdecken
  • 100 € Medizinische Behandlung einer stark dehydrierten Person
  • 150 € Medizinische Behandlung eines stark dehydrierten Kleinkindes
  • 300 € Rettungsschlauch, zur akuten Seenotrettung von 20 Personen
  • 500 € Rettungsinsel, zur akuten Seenotrettung von 60 Personen
  • 1.000 € Verpflegung unserer Crew pro Mission
  • 5.000 € Treibstoff des Schiffes und der Schnellboote pro Mission
  • 50.000 € Anschaffung eines Schnellbootes
  • 100.000 € Gesamtbetrieb der Sea-Watch 3 pro Monat

„Sea-Watch ist derzeit die einzige auf dem Mittelmeer aktive NGO, die die dringend nötige Verstärkung stemmen kann. Die Betriebskosten der Sea-Watch 3 sind immens und derzeit noch nicht gedeckt, wir glauben dennoch dass der Kauf des Schiffes in diesen Zeiten ein richtiger und wichtiger Schritt ist.“

Sandra Hammamy – Vorstand Sea-Watch e.V.

„Wir erleben derzeit eine deutliche Zuspitzung der humanitären Krise auf dem Mittelmeer. Rettungsressourcen werden verweigert, Rettungskräfte behindert. Daher ist es an der Zeit in die Offensive zu gehen.“

Axel Grafmanns – CEO Sea-Watch e.V.

Helft uns, das Sterben auf dem Mittelmeer zu beenden und der europäischen Abschottungspolitik etwas entgegen setzen: 670 Tonnen Stahl und eine Crew, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt.