Ein Feigenblatt namens IRINI

Am Freitag, den 29. April 2022, stimmt der deutsche Bundestag über die Mandatsverlängerung der EUNAVFOR MED Operation IRINI ab. Was das ist und warum Sea-Watch die deutsche Beteiligung an der Operation IRINI für ein Feigenblatt hält, erfahrt ihr hier! Doch zuerst: Was ist eigentlich IRINI und wie funktioniert das deutsche Mandat? Die EUNAVFOR MED Operation…

Sogenannte Libysche Küstenwache feuert Schüsse auf Flüchtende in Seenot!

Letzten Mittwoch, den 30.06.2021 bezeugte die Crew unseres Aufklärungsflugzeugs Seabird einen brutalen Angriff der sogenannten Libyschen Küstenwache auf 50 Menschen in Seenot: Zusammenfassung der Geschehnisse Während unseres Einsatzes mit unserem Sea-Watch-Aufklärungsflugzeug Seabird am 30. Juni 2021 überhörten wir um 13:39 UTC eine Mitteilung über einen Seenotfall innerhalb der maltesischen Such- und Rettungszone: „50 Menschen, viele…

Reederei VROON mitschuldig an illegaler Rückführung

VOS Triton bringt 170 Personen durch illegalen „Push-back by Proxy“ nach Libyen zurück Ein Bericht von Mediterranea Saving Humans, Watch The Med – Alarm Phone & Sea-Watch Am 14. Juni 2021 wurden etwa 170 Menschen, nachdem sie von dem Handelsschiff VOS TRITON in internationalen Gewässern gerettet worden waren, an die sogenannte Libysche Küstenwache übergeben und…

Fünf Menschen vermisst nach EU-unterstütztem Pull-Back-Versuch

Am Freitag war die Sea-Watch 3 an der Rettung von mehr als 400 Personen von drei Schlauchbooten in Seenot beteiligt. Einmal mehr gefährdete die EU-finanzierte, sogenannte Libyschen Küstenwache (LYCG) die Rettungsaktion und stürzte eine kontrollierbare Rettungssituation in ein tödliches Chaos. Mit bereits 157 Menschen aus einer vorangegangenen Rettungsaktion an Bord, startete die Sea-Watch 3 am…

Klage gegen Italien wegen der Koordinierung der Rückführungen der libyschen Küstenwache, die zu Todesfällen und Missbrauch von Migranten geführt haben

Erstmals juristische Schritte gegen illegale Pull-Back Aktionen: Sea-Watch unterstützt Überlebende bei Gerichtsverfahren gegen Italien 17 Überlebende des fatalen Bootsunglücks vom 06. November 2017 ziehen mit Unterstützung mehrerer Menschenrechtsorganisationen vor den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof und leiten so erstmals juristische Schritte gegen die von der EU unterstützten, illegalen Pull-Backs ein. Sea-Watch hat diesen Schritt von Anfang an unterstützt…