07.08.2015: Status-Update zum Törn-Abbruch
Die “Sea-Watch“ musste ihren 4. Einsatz leider vorzeitig abbrechen. Am 05.08.2015 vormittags kamen wir im Einsatzgebiet an und sind parallel zur Libyschen Küste Patroullie gefahren.
DetailsHier findet ihr alle unsere (Status-)Meldungen in der Übersicht.
Die “Sea-Watch“ musste ihren 4. Einsatz leider vorzeitig abbrechen. Am 05.08.2015 vormittags kamen wir im Einsatzgebiet an und sind parallel zur Libyschen Küste Patroullie gefahren.
DetailsLiebe Freunde, in der Vergangenheit haben wir viel Unterstützung von Euch erhalten. Ideell, aber auch finanziell. Ihr habt Euch mit unserem Konzept auseinandergesetzt, lest auf unserer Webseite mit und folgt uns auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen.
So viele Telefonate und Mails in den letzten Tagen, so viele engagierte Crew-Mitglieder, Helfer an Land, Unterstützer in der Community, so viele Auf´s und Ab´s.
Am 19. August hat die “Sea-Watch“ aus technischen Gründen mit zwei Tagen Verspätung zu ihrer fünften Ausfahrt abgelegt. Am gleichen Abend war Ingo Werth, Kapitän vom 2. Törn (knapp 600 Gerettete) zur Aufzeichnung bei Markus Lanz zu Gast im ZDF Talk und sprach dort über seine Erfahrungen.
Bewegende, ergreifende Zeilen, die wir heute Morgen von unserem Camp bekommen haben: „Vor meinen Augen Bilder, die ich niemals vergessen werde und die selbst die langjährigen Helfer hier schockieren…“.
Die Crew an Bord, aber auch an Land wurde bestmöglich vorbereitet. Ingos Aussage „Wir werden in Situationen kommen, von denen wir uns wünschten, es würde sie nicht geben“ noch weit vor dem ersten Einsatz, prägt nun jede Crew-Einweisung.
DetailsEntschuldigt die zeitliche Verzögerung – hier aber nun das Update zu Törn 6. Im Hinblick auf die geplante Militäroperation der Bundesregierung bzw. EUNAVFOR Med., mit Waffengewalt gegen Schlepper und somit auch gegen Geflüchtete auf den Booten vorzugehen, haben wir große Bedenken. Harald Höppner zur Bekanntgabe der eventuell bevorstehenden, in unseren Augen nicht zu verantwortenden Maßnahmen:…
DetailsLangsam nähert sich unsere erste, sehr erfolgreiche, aber auch Nerven aufreibende Rettungssaison auf dem Mittelmeer ihrem Ende. Niemand von uns hätte es, als wir im April in Hamburg aufbrachen, für möglich gehalten, dass wir am Ende der Saison über 2.000 Menschen gerettet haben werden.