Neuigkeiten

Hier findet ihr alle unsere (Status-)Meldungen in der Übersicht.

Jahresrückblick 2017: Das Wichtigste aus Sea-Watch – Sicht

Januar – EU-Innenminister-Treffen zu Asylpolitik. Ergebnis: Stärkung der Grenzsicherung Februar – EU-Gipfel auf Malta. Beschluss: Förderung und Ausbildung der sogenannten Libyschen Küstenwache mit einem Budget von 200 Millionen Euro Februar – Der italienische Staatsanwalt Carmelo Zuccaro strengt eine Untersuchung gegen Seenotrettungsorganisationen wegen des Verdachts der Schlepperei an. Frontex-Direktor Leggeri wirft den NGOs vor, mit ihrer…

Details

23.217 SEEMEILEN: Unsere Beilage in der taz

Zur Weihnachtszeit im letzten Jahr hatte Sea-Watch die Gelegenheit, in der tageszeitung taz mit einer eigenen Beialge vertreten zu sein und sein Engagement im Mittelmeer vorzustellen. Die Beilage bieten wir jetzt im Nachhinein zum Nachlesen als pdf-Dokument an – mit Inverviews von Aktivisten, Fotos aus den Einsätzen und Reportagen über im Mittelmeer Gerettete. Klickt auf…

Details

Ein Leben in Sicherheit: Reiner Zufall?

Wir haben Post! Lona, eine syrische Juristin, die Sea-Watch im September vor der Insel Kos aus Seenot gerettet hat, hat uns einen Brief geschickt. „Das Schreiben hilft mir, wieder zu mir selbst zu finden“, sagt die 28-Jährige. Lona heißt eigentlich anders. Nachdem sie fünf Jahre gegen das Assad-Regime gekämpft hatte, sah sie keine andere Wahl,…

Details

„Kommen an Grenzen“: 1400 Menschen gerettet – NGOs sind kein „Shuttle Service“

Sea-Watch erlebte am gestrigen Tag eine Ausnahmesituation. „Wir sind bis an unsere Grenzen ausgelastet“, sagt Julian Köberer, Leiter der aktuellen Mission von Sea-Watch. Trotz des Winters machen sich unverändert viele Menschen auf die gefährliche Überfahrt nach Europa. Da aktuell nur drei Organisationen für die Rettung aktiv sind, müssen diese sich um mehr Schiffbrüchige kümmern. “Wenn…

Details

„Die Menschen schrien um ihr Leben und die Libysche Küstenwache tat nichts“

Lisa Hoffmann ist Aktivistin bei Sea-Watch und dokumentiert mit ihrer Kamera die Arbeit der Seenotrettungsorganisation. Sie war Augenzeugin der Situation vom 06. November 2017. Damals starben fünfzig Menschen, als die so genannte Libysche Küstenwache (LYCG) verantwortungslos eine Rettungsmission mit ihrem Fehlverhalten torpedierte.  Wir sprachen mit ihr wie sie den Vorfall erlebte, ob sie Angst hat…

Details

Der Wille, der Tortur in Libyen irgendwie zu entkommen, ist größer als die Angst vor dem Tod auf dem Meer

Heute hat unsere Crew unsere Gäste in Messina an die Kolleg*innen vom italienischen Roten Kreuz übergeben. Auch dieses Mal waren viele unter ihnen schon monatelang auf der Flucht aus ihren Heimatländern und mussten einen Großteil dieser Zeit im Bürgerkriegsland Libyen verbringen. Einige erzählten auf der Fahrt ihre Fluchtgeschichten, die das widerspiegeln, was schon seit längerem…

Details

„Die Kapitänin“ – Artikel in der Wienerin

Pia fährt nicht zum Spaß zur See. Sie steuert die Sea-Watch 3 vor die libysche Küste, um Schiffbrüchige zu retten. Vor drei Monaten musste sie von der Brücke der Sea-Watch 3 aus zuschauen, wie Menschen ertranken – weil die so genannte Libysche Küstenwache den Rettungseinsatz ihrer Crew behinderte. Im Interview mit Wienerin erinnert sich Pia…

Details

Bundeswehr-Engpass bei der Marine: Zivile Seenotretter*innen fordern Europäisches Seenotrettungsprogramm

Sea-Watch und SOS MEDITERRANEE fordern die künftige deutsche Bundesregierung dazu auf, sich für ein staatliches, europäisches Seenotrettungsprogramm im Mittelmeer einzusetzen. In dem gestern veröffentlichten Bericht des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Hans-Peter Bartels, werden eklatante Mängel bei der Bundeswehr sichtbar. Neben der allgemeinen Ausstattung betrifft das auch die Einsatzfähigkeit der deutschen Marine bei internationalen Einsätzen, unter…

Details