Photo: Tim Wagner
Photo: Tim Wagner

Spende für zivile Seenotrettung!

Seit 2015 war Sea-Watch an der Rettung von über 45.000 Menschen beteiligt. Wir setzen alles daran, so viele Menschen wie möglich vor dem Tod durch Ertrinken zu bewahren. Im Jahr 2022 konnten wir in neun anspruchsvollen Einsätzen 2.117 Personen aus Seenot retten. Mit unserem neuen Rettungsschiff – der Sea‑Watch 5 – schreiben wir ein neues Kapitel der Solidarität mit Menschen auf der Flucht.

Dank Deiner Spende können wir unsere Einsätze an der tödlichsten Grenze der Welt fortführen und für sichere und legale Fluchtrouten einstehen!

Das kann Deine Spende bewirken:

Mit 30 € können wir drei wärmende Decken kaufen. Gerade im Winter leiden Menschen, die aus Seenot gerettet wurden, oftmals an gefährlicher Unterkühlung.

Mit 50 € finanzierst Du warme Mahlzeiten für 100 Gäste. Ein Gericht beinhaltet üblicherweise Reis, Bohnen und Spinat.

Mit 100 € können wir 5 Gäste mit einem neuen Satz Kleidung versorgen. Das sind ein warmer Pullover, eine Hose, ein T-Shirt, Socken und Unterwäsche.

Mit 350 € schickst Du unsere Schnellboote für 7 Stunden in den Rettungseinsatz. Sie sind essenziell dafür, Menschen aus Seenot sicher zu bergen und auf unser Mutterschiff zu bringen.

Kooperation Sea-Watch x social product

Social product aus Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt, das zivilgesellschaftliche Engagement für gemeinnützige Organisationen zu stärken. In Absprache mit NGOs werden nachhaltige Alltagsprodukte entwickelt, auf denen dann beispielsweise Sea-Watch ihre Arbeit präsentiert. Das Bio-Meersalz wurde in Kooperation zwischen social product und Sea-Watch entwickelt. Das in Spanien traditionell hergestellte, bio-zertifizierte Meersalz ist in einem plastikfreiem 250g-Karton erhältlich.

Die Idee hinter dem Produkt

Es gibt viele Themen, die unsere Gesellschaft bewegen – und für jede gesellschaftliche Herausforderung gibt es mindestens eine gemeinnützige Organisation, die sich dafür engagiert. Das Problem: Immer weniger Menschen spenden Geld an eine NGO. Gehörten 2005 noch mehr als 34 Millionen Menschen in Deutschland zu den aktiv Spendenden, waren es 2022 knapp 16 Millionen Spendende weniger.

Um der sinkenden Spendenbereitschaft der Privathaushalte zu begegnen, kombiniert social product den Kauf von nachhaltigen Produkten des täglichen Bedarfs mit der Unterstützung gemeinnütziger Organisationen. Die NGOs haben gleich zwei Vorteile: Jede NGO nutzt den Platz auf der Verpackung des eigenen Alltagsprodukts, um sich und ihre Arbeit vorzustellen. So lernen Käufer*innen die Arbeit von gemeinnützigen Organisationen kennen und wissen direkt, wohin ihr Geld fließt. Denn: Für jeden Verkauf „ihres“ social product bekommt die gemeinnützige Organisation einen fest vereinbarten Betrag, den sie direkt für ihre wichtige Arbeit verwenden kann.

Für das Bio-Meersalz gehen für jede verkaufte Packung 30 Cent an Sea-Watch, die wir direkt in die Seenotrettung stecken können.

Weitere Unter­stützungs­möglich­keiten

IBAN: DE63 4306 0967 1239 7690 03

BIC: GENODEM1GLS – GLS Gemeinschaftsbank, Kontoinhaber: Sea‑Watch e.V.

Wir haben ein neues Spendenkonto, mehr Informationen darüber findest Du hier!

Hintergrund

Sieben Jahre auf See. Kein Land in Sicht. Quo vadisLateinisch: „Wohin gehst du“, Sea‑Watch?

Als wir im Juni 2015 zu unserem ersten Rettungseinsatz ins zentrale Mittelmeer aufbrachen, hätte niemand geahnt was für eine Odyssee uns bevorsteht: Von politischen Blockaden in Deutschland, Italien, Malta und den Niederlanden über Konfrontationen mit einer angeblichen libyschen Küstenwache. Teils wochenlange Kämpfe um die sichere Anlandung Überlebender bis hin zu einer globalen Pandemie, welche auch die Seenotrettung nicht gerade erleichterte.

701 Tonnen Solidarität – Bye bye, Sea‑Watch 3!

Nur einen Tag nach der M/S Sea‑Watch 1 machte sich aus Malta ein weiteres Schiff auf den Weg ins zentrale Mittelmeer: Die Dignity 1. Zwei Jahre lang fuhr das Schiff für die spanische Sektion von Ärzte ohne Grenzen und rettete tausende Menschen aus Seenot, bevor es Mitte 2017 von uns übernommen wurde. Bereits der erste Einsatz als Sea‑Watch 3 führte Schiff und Crew in unsere erschütterndste Konfrontation mit der sogenannten Libyschen Küstenwache.

Das Schiff „Sea‑Watch 5“

Jünger (Baujahr 2010): Die Sea‑Watch 5 wird das jüngste unserer Schiffe sein und ist in einem besonders guten Zustand. Eine aufwändige Motorüberholung wurde außerdem erst vor kurzer Zeit abgeschlossen.

Schneller: Ihre maximale Geschwindigkeit: 13 Knoten – damit erreichen wir noch schneller Seenotfälle. Dies ist besonders wichtig, wenn Boote sehr weit entfernt sind.

Größer: Kapazität der Deckfläche: 230m² – somit bietet sie Platz für bis zu 500 Gäste. Diese Größe macht vor allem den Aufenthalt geretteter Personen sicherer und komfortabler.

Effizienter: Aufgrund kürzerer Werftzeiten können wir noch öfter in den Rettungseinsatz fahren. Außerdem werden wir auf lange Sicht niedrigere Fixkosten haben.

In einem starken Bündnis: Mit der Sea‑Watch 4 (jetzt Humanity 1) als erstes Bündnisschiff haben wir ein Zeichen der Solidarität gesetzt. Auch die Sea‑Watch 5 wird gemeinsam mit United4Rescue und hunderten Bündnispartnern dafür einstehen, dass man keine Menschen ertrinken lässt.

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